BaumundUmwelt

info © auburger.com             Made in Serif WebPlus

VTA - Methode

Die „Visual Tree Assessment“ Methode wurde durch mehrere BGH Urteile als zielführend bestätigt.

Bei der VTA Methode werden Wuchsanomalien an einem Baum als Hinweise gesehen, die eine mögliche Überlast oder eine Schädigung im Baum anzeigen.

Die Gesamtheit der Symptome in Verbindung mit der Eigenheit jedes Baumes und jeder Baumart gibt dies einen klaren Hinweis auf die Gesundheit und Stabilität eines Baumes.

Gibt es Hinweise auf einen Pilzbefall kann das Ausmaß der Holzzersetzung mit Messgeräten, wie dem Resistographen oder dem Fractometer, genau bestimmt werden.

Fachgerechte Maßnahmen stellen dann die Verkehrssicherheit wieder her.

Dieser Druckzwiesel ist ein deutlicher Hinweis, dass die beiden Äste nicht mehr miteinander verwachsen sind. Selbst kleine Belastungen können zum Zwieselbruch führen - ein klares Signal für eine hochgefährliche Situation.

Druckzwiesel mit Mäuseohren

Ist das Verhältnis von Höhe zu Durchmesser - bei freistehenden Bäumen -  größer als 50 besteht die Gefahr eines Stammbruches, da die Lasten auf den Stamm zu hoch sein können und er auch gesund (ohne Fäule) brechen kann.

H/D - Verhältnis

Eingeschlossene Rinde - oft bei mehrstämmigen Bäumen - weist auf eine schlechte Verwachsung der einzelnen Stämmlinge hin. Ebenso kann dort möglicherweise Pilzbefall  das Holz destabilisieren.

Eingeschlossene Rinde

Die VTA - Methode umfasst nicht nur die visuelle Baumkontrolle - sie ermöglicht darüber hainaus auch die Berechnung von Lasten, die auf den Baum wirken können - ebenso die Lasten, die von einem Baum beispielswiese auf ein Bauwerk ausgehen können.

Eine Methode, die viele Möglichkeiten eröffnet.

Mehr Info...

Entwickelt von Prof. Dr. Claus Mattheck